Die Hundeschule in Salzwedel

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Aus einem Bericht von Tierarzt Dr. Reinhard Anders

 

Es ist kaum zu glauben: Vor genau 24 Jahren wurde in Deutschland

(Chemnitz 1952, Augsburg, 1985) das letzte Mal ein Hund geschlachtet, und

zwar völlig legal! Erst im Jahre 1986 konnte die Tierärzteschaft der

Bundesrepublik Deutschland (in der DDR etwa 20 Jahre früher) mit

hartnäckigem Engagement durchsetzen, dass Hunde von der Liste der

„Schlachtbaren Haustiere“ gestrichen wurden. Dies geschah durch die

Änderung des Fleischbeschaugesetzes, einem Gesetz, das ein unverzichtbarer

Bestandteil des Verbraucherschutzes darstellt. In Gasthäusern stand der

„Hund“ nur in Chemnitz auf der Speisekarte. Am heimischen Herd wurde er

von allem in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern und in Schlesien zubereitet

(siehe Gerhart Hauptmann „Die Weber“). Die tierärztliche

Fleischbeschaustatistik weist aus, dass in „mageren Jahren“ bis zu 18.000

Hunde geschlachtet wurden. Insgesamt wurden von 1900 bis 1985 eine

viertel Million geschlachteter Hunde tierärztlich untersucht. Seit 1986 ist

die Schlachtung von Hunden und Katzen in Deutschland verboten.

 

 

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